Das gemeine Sommerekzem - oder warum ich meine Hunde nicht mehr impfe

Noch vor ein paar Jahren habe ich meine Hunde kritiklos geimpft und entwurmt: Jedes Jahr bekamen sie eine Spritze und alle drei Monate eine Wurmpille. Die klare Empfehlung meines Tierarztes habe ich einfach nie in Frage gestellt. Bis ich die Bücher von Jutta Ziegler las. Und bis meine Hündin Shila scheinbar völlig grundlos ein schlimmes Ekzem am Kopf bekommen hat. Die Erkenntnis über meine eigenen Fehler war schmerzhaft, hat aber zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen und eine radikale Verhaltensänderung herbeigeführt.

Es war mitten im Sommer, als Shila ein kleines Ekzem am Maul bekommen hat. Was als eine kleine entzündete Stelle begonnen hat, ist peu à peu zu einer großflächigen, suppenden Wunde geworden. Shilas halbe Schnauze war kahl und eitrig, meine Hündin hatte einen starken Juckreiz und schüttelte sich dauernd. Die Frage nach der Ursache wurde von der Tierärztin mit „Das passiert einfach mal, ist ein Sommerekzem“ beantwortet. Die Therapie beinhaltete Schmerzmittel sowie drei unterschiedliche Antibiotika nacheinander.

Tierimpfungen, Antibiotika und Wurmprophylaxe - zu viel Chemie im Hundeleben
Impfungen und Wurmkuren werden nur selten hinterfragt

Antibiotika als Wunderwaffe?

Trotz der Medikamentation wurden die Symptome immer schlimmer und die Wände im Haus immer dichter mit Eiterflecken bedeckt. Nach sechs Wochen, in denen meine Hündin elendig gelitten hat, bin ich endlich auf die Idee gekommen, eine Tierheilpraktikerin zu kontaktieren. Das (dritte und ebenfalls wirkungslose) Antibiotikum wurde sofort abgestellt und das Ekzem mit kolloidalem Silber behandelt.

Die erste Verbesserung – das Ekzem hat seine Farbe von Tiefrot zu Hellrot geändert – konnte ich bereits am zweiten Tag sehen. Ab dem dritten Tag ist die Entzündung allmählich abgeklungen, die Wunde hat nicht mehr geeitert und ab Tag sieben erschienen die ersten Haare auf der kahlen, geschundenen Haut. Doch nicht das kolloidale Silber war für mich die Offenbarung – auch wenn ich von der Wirkung begeistert war - , sondern die Erkenntnis, wieso es zu dem Ekzem gekommen ist. Vier Tage vor den ersten Juckanfällen habe ich Shila nämlich impfen lassen, wie üblich im alljährlichen Rhythmus.

Wirkverstärker und Hilfsstoffe in Tierimpfungen gefährlich

Da das Ekzem nicht direkt nach der Impfung zum Vorschein kam, habe ich eine Weile gebraucht, um die Zusammenhänge zu verstehen. Das ist auch ein weit verbreitetes Argument: Es lässt sich kaum nachweisen, dass eine Erkrankung durch eine Impfung verursacht wurde. Was von den Tierärzten aber so gut wie nie kommuniziert wird, ist die Zusammensetzung der Injektionen. Die Tierimpfungen enthalten nämlich neben dem eigentlichen Impf-Antigen auch:

  • Aluminium als Wirkverstärker, ein Nervengift, das zu Tumoren an der Einstichstelle führen kann,
  • Quecksilber als Konservierungsstoff, eine hochgradig toxische Verbindung, die das Nervensystem schädigt,
  • Öladjuvantien, die Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Rheuma und Lupus erythematodes auslösen können,
  • Antibiotika, die allergen wirken
  • Fremdproteine

Mit jedem Impfen reichen sich die Schwermetalle und Hilfsstoffe im Körper an – bis der Gipfel an Erträgbaren erreicht wird und es zum Ausbruch von Krankheiten kommt – wie bei Shila und ihrem „grundlosen“ Sommerekzem. Die Krankheiten kommen in der Regel zeitlich versetzt zum Vorschein und werden nur selten mit der Impfpraxis in Verbindung gebracht. Andernfalls hätten viel mehr Hundehalter den Sinn der jährlichen Impfungen in Frage gestellt.

Nachteile bei Tierimpfungen überwiegen

Das einschneidende Erlebnis und die Erkenntnis über die Impfnebenwirkungen war der Grund, warum ich meine Einstellung zu den gängigen Tierarztpraktiken radikal geändert habe. Heute impfe ich meine Hunde gar nicht mehr - es sei denn, alle drei Jahre gegen die Tollwut und das auch nur, wenn ich die Landesgrenzen verlasse. Wenn ich weitere Hunde haben werde - und das ist so sicher wie die Steuern - bekommen sie - wenn überhaupt - lediglich die Grundimmunisierung. Nachdem ich mich intensiv mit dem Thema befasst habe, vertrete ich die Meinung, dass die Impfrisiken viel größer sind als die Vorteile von Impfstoffen. Auch Dr. Jutta Ziegler verzichtet in ihrer Praxis aufs Impfen: "Wir impfen überhaupt nicht mehr, auch keine Grundimmunisierung. Schwierig wird es bei Hunden, die mit in den Urlaub ins Ausland fahren. Hier ist eine gültige Tollwutimpfung vorgeschrieben", sagte mir die erfahrene Tierärztin in einem Interview. "Ich empfehle, wenn die Impfung nicht zu umgehen ist, Hunde nicht unter einem halben Jahr und nur alle drei Jahre zu impfen. Die 2-oder sogar 3-malige Grundimmunisierung bei Tollwut ist nicht notwendig."

Impfungen bei Hunden - Risiken überwiegen
Shila und Fasa werden gar nicht mehr geimpft

Natur statt Chemikeule

Ein gesunder Körper, der keiner Chemiekeule ausgesetzt wurde, kommt viel besser mit Erregern und Parasiten zurecht. Neben Impfungen wirken sich auch Spot-Ons, Antibiotika oder Entwurmungskuren negativ auf das Immunsystem aus. Deswegen setze ich auf die Kraft der Natur und vermeide, wenn es nur möglich ist, jegliche chemische Behandlungen. Es gibt gute Alternativen, die die natürliche Darmflora der Hunde nicht angreifen, ob Antizecken-/Antiflohmittel, kolloidales Silber oder homöopatische Mittel: Die Waffen der Natur sind mächtig, man muss sie lediglich auch einsetzen wollen.

Statt den Hunden eine Wurmpille zu verabreichen, schicke ich die Kotproben zur Analyse. Noch nie war nur ein Test positiv. Präventiv bekommen meine Monster  gemahlene Kürbiskerne und Kokosflocken unters Futter gemischt. Es ist zwar teuerer als eine Wurmtablette zu kaufen, dafür aber naturbelassen und ohne Nebenwirkungen.

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