Januar: Warum ist Nachhaltigkeit wichtig

Die Zeit der grünen Vorsätze

Der Januar ist traditionell ein Monat der guten Vorsätze. Doch diesmal geht es nicht um Abnehmen, Sprachen lernen oder Sport treiben. In unserem nachhaltigen Hundekalender geht es um grüne Wege für Dich als Hundehalter, um praktische Tipps, wie Du Deinen Alltag mit Hund umweltfreundlicher gestalten kannst und darum, respektvoll mit der Natur umzugehen.

 

Der Mensch ist für die Massentierhaltung, Überfischung, Regenwaldrodung, pflanzliche Monokulturen, Qualzucht, Artensterben, BSE und andere Umweltkatastrophen verantwortlich. Du alleine kannst das nicht ändern, nicht global jedenfalls. Für Dein Leben und das Deines Hundes aber sehr wohl. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer wird der positive Einfluss. Zusammen können wir den Weltuntergang etwas verzögern.

Unzählige grüne Alternativen

Vor Dir liegt eine große Spielwiese vieler grüner Möglichkeiten: Von der natürlichen Hundeernährung über ökologisches Hundezubehör bis hin zu verantwortungsvoller Vorsorge und naturheilkundlichen  Behandlungen sowie unbelasteten Pflegemitteln.

Nachhaltige Hundehaltung
Die Entscheidung für oder gegen die Umwelt liegt ganz bei Dir ( © Zeichnungen: Mara Djalayer, www.aram-und-abra.de)

Du kannst viel bewirken: Statt einen Hund vom Züchter zu kaufen, adoptiere einen, der auf seine Chance wartet. Statt auf Billigfleisch zu setzen, das das unsägliche Tierleid in den Fabriken ankurbelt, greife seltener und zu biologisch erzeugten Fleischprodukten. Statt eine Tüte mit Trockenfutter aufzureißen, koche etwas für Deinen Hund. Statt mehrere Billig-Leinen zu besitzen, kaufe eine, die nachhaltig produziert wurde und lange hält.

Es geht nicht nur um Deinen Hund

Die Möglichkeiten, einen grünen Beitrag zu leisten, sind schier unendlich und wer, wenn nicht Hundehalter, ist besser prädistiniert dafür, im Sinne der Umwelt zu handeln? Schließlich sind die meisten Frauchen und Herrchen tierlieb und naturverbunden. Es geht lediglich um die Perspektive und einen größeren Rahmen. Nicht nur Dein Hund zählt.


WUSSTEST DU....?

  • In knapp 70 Prozent der US-amerikanischen Haushalte lebt mindestens ein Haustier. In Deutschland sind es etwa 44 Prozent.
  • Circa 90 Millionen Hunde leben in den USA, hierzulande sind es - je nach Quelle zwischen 7,9 und 10 Millionen Hunde.
  • Industrielle Fleischproduktion ist eine der Hauptursachen für den Klimawandel und die Tropenwald-Rodung. Auch Hunde (und Katzen) verursachen mit ihrer fleischhaltigen Nahrung einen beträchtlichen Treibhausgas-Ausstoß.
  • Jedes Jahr warten über 300.000 Hunde in den deutschen Tierheimen auf ihre Chance. Etwa  400.000 Welpen werden in Deutschland gezüchtet und circa 100.000 zusätzlich importiert.

Im Januar verlosen wir drei Exemplare von dem soeben erschienenen Ratgeber "Grüner Hund - Handbuch für nachhaltiges Hundeleben".

Um teilzunehmen beantworte einfach - auf Facebook oder Instagram - folgende Frage:

Warum willst Du diesen Gewinn unbedingt haben?



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Drei Fragen an....

...INGA MÜCKE, die Hundebloggerin von Pudelwohl.Berlin
Hundebloggerin Inga Mücke mit Niko
Die Hundebloggerin Inga Mücke mit ihrem charmanten Pudel Niko im Rucksack ( © Inga Mücke)

1. Seit zwei Jahren schreibst Du Deinen Blog Pudelwohl Berlin. Was sind Deine Schwerpunkte und warum?
Auf meinem Blog dreht sich alles in erster Linie um die kleinen und großen Abenteuer meines Pudels Niko in Berlin. Wir erkunden zum Beispiel regelmäßig Hundeauslaufgebiete sowie hundefreundliche Orte und nehmen sie unter die Lupe. Oder wir lassen unsere Leser bei unserem Allein-zu-Hause-bleiben-Training Mäuschen spielen. Für das kommende Jahr möchte ich noch stärker den Themen Tierschutz und artgerechte Haltung widmen und dafür nicht nur klassische Artikel schreiben, sondern vielmehr das Gespräch mit Organisationen, Experten und Initiativen suchen.

2. Du lebst mit Nico, einem schwarzen Kleinpudel aus Spanien. Warum hast Du Dich für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden?

Tatsächlich kam für mich etwas anderes gar nicht in Frage. Ursprünglich wollte ich einen älteren Hund aufnehmen, um ihm oder ihr noch ein paar schöne Jahre in einem sicheren Zuhause zu geben. Dass es nun ausgerechnet ein 6 Monate alter Pudel geworden ist, hat rein mein Herz entschieden. Sein Profil hatte so gut auf meine derzeitige Lebenssituation gepasst, da musste ich mich einfach bewerben.

Die Tierheime, ob hier oder irgendwo anders, sind voll mit Vierbeinern, die ihre ganz besondere Geschichte haben. Gerade sie haben eine zweite Chance mehr als verdient und bringen ihren Familien genauso viel Freude wie Welpen vom Züchter.

Inga Mücke von Pudelwohl.Berlin
Niko begleitet Inga auch zur Arbeit

3. Wo siehst Du in der Hundebranche die größten Potenziale für eine grüne Änderung?
Veränderung fängt in unseren Köpfen und den vielen kleinen Dingen im Alltag an. Sei es beim bewussten Einkauf von Futter oder das Widerstehen an den vollen Regalen mit Spielzeug und Zubehör in den Shops. Wenn ich gezielt etwas für Niko suche, ist mir eine faire und ökologische Herstellung sowie die Unbedenklichkeit der verwendeten Stoffe sehr wichtig. Früher habe ich mir eher weniger Gedanken gemacht, was bei mir in den Einkaufskorb wandert. Hauptsache, der Spielspaß stimmt. Das ist heute anders und es freut mich, dass immer mehr Hersteller das auch so sehen.